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Elli's Iland

Familie, Nähen, DIY

Kategorie

Familie

Abnabelung: Kitastart und Einschulung

Ihr Lieben,

nach dem Urlaub in Bayern ging es hier letzte Woche Schlag auf Schlag. Dienstag hatte Tristan seinen ersten Tag in der Kita. Ich hatte ein echt schlechtes Gefühl, weil ich für die Eingewöhnung keinen Urlaub hatte. Wir hatten ja zwischen Kindergartenende und Schulbeginn von Helen und Tagesmutterbetreuungsende bis Kita-Start bei Tristan insgesamt 7 Wochen keine Betreuung für die Mäuse und mein Mann und ich haben jetzt kaum noch Urlaub in diesem Jahr übrig. Der Knirps war vor den Ferien erst zwei Mal in der Kita schnuppern und sollte dann Dienstag gleich einen halben Tag bleiben.

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Loslassen und fliegen lassen

Ihr Lieben,

still ist es hier auf Elli’s Iland, und das obwohl ich zumindest theoretisch weniger zu tun habe als sonst: Seit 10 Tagen habe ich nämlich nur ein Kind zu versorgen. Meine Helen ist mit den Großeltern auf großer Reise. Für zwei Wochen!

Wer sich jetzt denkt: „Hach wie schön für Kind und Mama“ hat absolut recht und mein Hirn weiß das auch, aber ich sag euch: Mein Herz blutet. Im Maximum hat Helen mal eine Nacht woanders geschlafen, meine längste Dienstreise ging über vier Tage, da wusste ich die Maus aber zuhause bei Papa.

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18 Jahre Danke

Looks like we made it
Look how far we’ve come my baby
We mighta took the long way
We knew we’d get there someday
They said „I bet they’ll never make it“
But just look at us holding on
We’re still together still going strong
So oder so ähnlich wie Shania Twain könnte man unsere Geschichte wohl auch zusammen fassen. Ursprünglich hat uns wohl niemand eine Zukunft länger als das Pfingstwochenende gegeben, an dem wir zusammen kamen. Frische 19 Jahre alt, Tobi noch mit Zahnspange,  haben wir mit unseren jeweiligen Cliquen im Wald gezeltet, mit jeder Menge Bier und Raviolis aus Dosen. Gleich nach dem feucht-fröhlichen Wochenende ist Tobias mit der Fußballmannschaft nach Mallorca gefahren und ehrlich gesagt war ich mir nicht mal sicher, ob er sich danach nochmal melden würde. Tatsächlich stand er aber gleich danach mit einer teuren Flasche Parfum bei mir vor der Tür. „Oh, er meint das wohl ernst“, hab ich mich noch gewundert.

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Schreibblockade oder was? Neues von Elli’s Iland

Ihr Lieben,

ich puste als erstes mal etwas Staub von Elli’s Iland. So lange habe ich tatsächlich noch nie meinen Blog ignoriert. Was ist los? Schreibblockade oder was?

Ne, ich habe keine Schreibblockade, ich bin höchstens etwas schreibmüde. Seit August letzten Jahres habe ich meine Arbeitsstunden wieder erhöht und  die Marketingleitung übernommen. Ich arbeite in meinem Traujob, aber zumindest Montags bis Mittwochs tue ich das eben auch mindestens 8 Stunden lang, Donnerstags und Freitags dann weniger. Weiterlesen „Schreibblockade oder was? Neues von Elli’s Iland“

Abenteuerlust die Zweite- geht auch in schick oder „meine zwei ich’s“

Ihr Lieben,

Montag habe ich euch hier ja schon meinen ersten Rock nach dem Schnitt Abenteuerlust von Lotte & Ludwig  gezeigt. Hier ist jetzt meine zweite, ganz andere Variante.

Auch wenn der Schnitt eigentlich eher auf „ein bisschen Retro“ ausgelegt ist, lässt er sich nämlich wunderbar in schick umsetzen.

Gewählt habe ich eine Webware deklariert als „Modestoff“, ausgelegt für Hosen und Röcke, mit Polyesteranteil. Eigentlich nicht mein Lieblingsmaterial, aber in diesem Fall wirklich angenehm zu tragen und fällt sehr schön.

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Ausgestattet mit beigen Holzknöpfen und schmalen Gürtelschlaufen sitzt der Rock in der Taille und umspielt Po und Hüften wunderbar und macht so durchaus in allen Größen eine gute Figur. Ganz besonders liebe ich ja die großen Pattentaschen am Rock und die gelegten Falten.

Dazu habe ich mir passend ein Blusenshirt aus Jersey mit Spitzeneinsatz nach dem Schnitt von Lillesol & Pelle genäht. Ich liebe die vielen Unterteilungsmöglichkeiten, die Passform – nicht zu eng aber figurnah- und vor allem die Manschetten an den Ärmeln.

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Die Stoffe habe ich übrigens alle in Siegen bei Stoffe Werning gekauft.

Das Shooting lief etwas gesitteter als das letzte im Wald mit 4 Kindern ab, aber nur etwas. Natürlich waren wieder immerhin unsere beiden Kinder dabei, wir hatten gerade Helen’s Schulranzen geshoppt, und die sind auch mal wieder in alle Richtungen abgehauen. In der Einkaufszone aber zum Glück nicht ganz so dramatisch und so waren ein paar brauchbare Schüsse, wo ich nicht hinter den Kindern herhetzte, dabei.

Tristan’s Lieblingsbeschäftigung in der Stadt ist übrigens neben Tauben erschrecken Klingelmännchen spielen. So schnell bin ich einfach nicht in hohen Hacken, um ihn jedesmal zu erwischen, bevor er grinsend „Knopf gedrückt“ sagt…

Mit dem Rock und dem Blusenshirt habe ich mir nicht nur ein perfektes Stadt- und Shoppingoutfit, sondern auch einen super passenden Bürolook gezaubert. Als ich die Fotos angeschaut habe ist mir selber aufgefallen, wie krass sie sich von meiner sportlichen Variante, die wir mit den Kindern im Wald fotografiert haben, unterscheidet. Und irgendwie ist das ein Spiegel meines momentanen Lebens. Bei allem Gerede von Vereinbarkeit von Familie und Beruf merke ich doch, wie sehr ich das ganze trenne. Ich arbeite meist von Montags bis Donnerstag mittags, also dreieinhalb Tage. Da läuft oft nicht mehr viel was anderes. In der helleren und wärmeren Jahreszeit schon eher, im Winter ist der Tag wirklich rum, wenn wir frühestens um halb fünf zuhause sind. Aber auch im Sommer bin ich oft einfach wahnsinnig müde, manchmal auch gereizt oder genervt und froh, wenn alle, inklusive ich selber, irgendwann im Bett liegen. Donnerstag nachmittags beginnt, von gelegentlichem E-Mails am Firmenhandy checken abgesehen, meine echte Mamazeit. Das heißt dreieinhalb Tage einfach nur zuhause und Vollzeit-Mama. Eigentlich ist mein Leben also zweigeteilt, halbe Woche Fokus auf Job und Pflicht, halbe Woche Familie pur.

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Der Look hier steht eher für mein Job-Ich.  Mein Montags-Look steht eher für das Mama-Ich.

Turnschuhe versus Pumps, Jeans versus feines Stöffchen, Basic versus aufwendigerer Blusenschnitt, gut, der Rockschnitt kann offensichtlich beides, Mamadutt versus geglättete Haar, Waldschätze in der Rocktasche versus I-Phone im Täschchen, Erde unter den Nägeln versus roter Lack.

Was mag ich lieber? Generell entspannter bin ich sicherlich in meiner Mama-Wochenhälfte, auch wenn ich-zugegeben-aufgrund höheren Aufwands beim Styling in der Jobphase entspannter aussehe. Ich mag die entspannte Elisabeth eigentlich tausend Mal lieber, als die angespannte Karriere-Tussi. Allerdings vermute ich, dass ich ohne diese Hälfte, die mich herausfordert, natürlich manchmal stresst, aber auch erfüllt, in der zweiten Wochenhälfte gar nicht so entspannt sein könnte.

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Vielleicht wäre ich eine total genervte Hausfrau, die griesgrämig die Bude aufräumt, bevor sie die Kinder aus der Kita holt. Die ihre horrenden Ausgaben für Stoffe und Hobbys vor ihrem Mann rechtfertigen muss. Die sich gar nicht mehr die Haare glättet und sich langsam völlig unattraktiv vorkommt. Die kaum mal mit jemandem spricht, der älter als 6 Jahre alt ist.

Ich hoffe das klingt jetzt nicht herablassend gegenüber denen, die sich nur für Mama und Hausfrau entscheiden, denn ich bewundere das so sehr: Es gibt keinen Job, vor dem ich größeren Respekt habe. Was ich sagen will ist, dass es nur wahrscheinlich kein Modell ist, mit dem ich zurecht käme. Ich würde mich vernachlässigen. Ich brauche den Job, den Stress, die Kollegen, die Dienstreisen, die Taktung um von Donnerstag bis Sonntag sagen zu können: Ja, Kinder, Mann, Hund, jetzt lasse ich mich völlig auf euch ein, der Haushalt kann mich mal, wir leben durch den Tag und ohne schlechtes Gewissen lauf ich den ganzen Tag in Jogginghose und ungeschminkt rum. Yeah, mit einem dicken *Grinsen im Gesicht!

 

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Und weil ich weiß, dass das so ist, mag ich auch diese Fotos sehr. Ich brauche diese Hälfte und muss mich auch mal richtig in Schale schmeißen und aufbrezeln. Denn…ich kann auch anders!

Alles Liebe, eure Elli

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Natürlich verlinke ich heute bei RUMS

Abenteuerlust

Ihr Lieben,

es gibt Shootings, da wundert man sich, dass auch nur ein halbwegs brauchbares Foto dabei heraus kommt. Hier war der Name meines neuen Rockes nach dem Schnitt „Abenteuerlust“ von Lotte & Ludwig Programm und mein Bester und ich sind mit unseren Kindern, Hund und zwei Nachbarsjungen in den Wald marschiert, am Abenteuerpfad, um es interessanter zu machen.

Immer wenn die Kinder keine Lust auf Waldspaziergang haben – und das kommt öfter vor, da das bei uns dank Hund und Waldrandlage an der Tagesordnung ist – müssen wir uns „Lockprogramme“ ausdenken. Wenn das Wort „Abenteuer“ vorkommt, sind eigentlich immer alle begeistert dabei.


Am Abenteuerpfad (eigentlich ist das ein kleiner Trampelpfad quer durch den Wald) gibt es jede Menge Wasser in Form von Weihern und Bächen, morastige Böden, in denen man mit den Schuhen stecken bleibt, relativ steile Abhänge, Wurzeln, umgefallene Bäume, Brombeerranken und Brennesseln.
Während also der eine abhaut, die andere waghalsig meine Balancierübungen nachahmt, der dritte in den Weiher pinkelt und der letzte in den Brombeerranken festhängt oder wahlweise in den Matsch fällt und der Hund eh längst außer Sichtweise ist, versuche ich zu posen.

Also wir hatten schon mal bessere Fotos, aber in anbetracht der Umstände sind sie eine ganz schöne Leistung 🙂 Ach so und die zerkratzten Beine hätten wir somit auch erklärt!

Wie versprochen zeige ich euch heute also meinen ersten Rock nach dem Schnitt #Abenteuerlust von Lotte&Ludwig.

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Der Rock kommt gleich mit ein paar tollen Besonderheiten daher: Er wird in der Taille getragen, so ermittelt man übrigens auch beim Nähen die richtige Größe. Er hat richtig große, praktische Pattentaschen, in denen man locker das Handy oder die gesammelten Werke der Kinder verstauen kann, ohne den Look zu zerstören. Es gibt ihn in 3 Längen und genäht wird er in Bahnen, mit eingelegten Falten und Knopfleiste. Wie immer gibt es eine super ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung dazu, mit jeder Menge Nähkniffen für ein solches Webware-Projekt.

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Das hier ist meine Abenteuerlust in „Mini“. Ich gebe zu, beim Bäume-Klettern sollte man niemanden hinter sich haben 😉 Ich habe mir hier eine sportliche Variante aus einem Jeans-Stoff genäht, der zum zuhause herumspringen mit den Kindern genau das richtige ist.

Der Schnitt ist wirklich wandelbar, meine zweite Variante ist hingegen richtig schick und bürotauglich geworden.
Auf der Facebookseite von Lotte&Ludwig findet ihr jede Menge tolle Designbeispiele, die die Vielseitigkeit von Abenteuerlust unterstreichen und auch zeigen, dass er in jeder Größe eine gute Figur macht.

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Ich muss zugeben, ich war selber erst etwas skeptisch, ob ein Taillenrock was für mich ist, aber ich trage ihn so gerne! Und den Bauch versteckt er wunderbar!
Und zum Partnerlook hat es auch noch gereicht: Doppelt gerne trage ich den Rock, wenn meine Maus ihre Liebling Latz, ebenfalls von Lotte&Ludwig, trägt.

Ihr bekommt den Schnitt bei Dawanda und Makerist, die ersten  E-books sogar ermäßigt: https://www.makerist.de/…/schnittmuster-rock-abenteuerlust-…
https://de.dawanda.com/…/114307087-e-book-rock-abenteuerlie…

Habt eine tolle Woche, eure Elli

Schulreif

Ihr Lieben,

nur noch wenige Monate, bis meine Motte in die Schule kommt und immer öfter regt sich in mir die unbeliebte Frage: Packt sie das?

Ich habe mich jahrelang geweigert, sie zu „beschulen“. Natürlich habe ich sie gefördert, aber nicht im Sinne von „klassischer“ Frühförderung, also Lesen, Schreiben, Englisch etc.Ich bin ja der Meinung, dass die Kinder ohnehin so früh, nämlich spätetens mit der Einschulung, in diese Tretmühle kommen und sie nie wieder verlassen. Wenigstens die 6 Jahre sollten die Kinder richtig und unbeschwert Kinder sein.

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In Jogginghose durch den Februar

Ihr Lieben,

heute hat es sich schon so richtig nach Frühling angefühlt. Die Sonne wärmt richtig, die Vögel zwitschern morgens fröhlich und als ich um kurz vor 6 nach Hause kam, war es tatsächlich noch hell.

Später Abends ist es aber noch richtig Winter: Der Kamin brennt, für den Weg zum Mülleimer benötigt man die warme Jacke und gegen sieben Uhr überfällt mich diese überwältigende Müdigkeit. Kennt ihr das? Ich kann dann auf der Stelle einschlafen und manchmal tue ich das auch, während die Kinder eine halbe Stunde fernsehen. „Mama nicht schlafen“ brüllt dann Tristan und biegt mir mit seinen Fingerchen die Lider auseinander. „Nur kurz ausruhen“ flüstere ich. Helen gibt mir einen Kuss und sagt „Guten Mittagschlaf, Mama“ oder „Guten Abendschlaf“, je nachdem. Oh nein…ich oute mich hier echt als Schlafmütze… Weiterlesen „In Jogginghose durch den Februar“

Ach du mein Mädchen

Ihr Lieben,

seit einer Woche sind wir wieder in Deutschland. Der Urlaub tat so gut, auch die zweite Woche haben wir wunderbar miteinander verbummelt. Der Start in der Heimat war auch so positiv: Gleich am Sonntag hatten wir echtes Kontrastprogramm zum Strand und wir waren Schlittenfahren, bei schönstem Sonnenschein. Tatsächlich haben wir hier immer noch gute 20-30 cm Schnee, doch seit Donnerstag ist der kleine Mann schon wieder krank. Statt entspanntem Nach-Urlaubsfeeling also eher Sorge, dass er schon wieder so schlimm erkältet ist,  fiebert und röchelt – und übergeben hat er sich auch noch. Dabei sollte doch heute jemand anderes im Mittelpunkt stehen: Unsere Helen ist nämlich heute 6 Jahre alt geworden, doch wir mussten die Feier komplett absagen. Weiterlesen „Ach du mein Mädchen“

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