Ihr Lieben,

jetzt hätte ich es aufgrund des immensen Chao hier bei uns zuhause fast nicht mehr zu RUMS geschafft. Mein Mädchen ist heute endlich aus dem zweiwöchigen Großelternurlaub zurück gekommen. Endlich sind wir wieder komplett und so fühlt sich auch mein Herz. Die Geschwister waren so glücklich, sich endlich wieder zu haben und haben bis neun Uhr am Abend draußen gespielt, gebadet und getobt. Anschließend wollten sie gemeinsam im Bett schlafen und wir haben es erlaubt – wie auch nicht, am liebsten hätte ich mich ja noch dazu gelegt. Helens Zimmer hatte ich auf Hochglanz gebracht, das Bett frisch bezogen und alles so richtig schön hergerichtet. Zwischen neun und 11 sind wir ca. 20 Mal bei den Kindern gewesen, weil sie einfach keine Ruhe gegeben haben. Tristan war da mal wieder federführend und war irgendwann furchtbar aufgedreht und wild. Als er dann noch Helen seinen Trecker ins Auge gehauen hat, die längst schlafen wollte, ist sie in unser Bett geflüchtet. Darüber hat der sich so aufgeregt, dass er – wie immer wenn er richtig wütend ist- prompt gebrochen hat – in Helens Bett. Also den Wutzwerg unter die Dusche gestellt, Helen getröstet, die ihr armes vollgebrochenes Bett beweint hat, Bett abgezogen, alles in die Waschmaschine gestopft und die Kinder in getrennte Betten verfrachtet und getröstet. Ich hoffe ab morgen ist dann hier wieder ein bisschen Alltag….

Aber jetzt endlich zu Fjòla:

Kennt ihr Rabaukowitsch? Das Label steht für einzigartige Mode, die Elemente aus vergangener Zeit mit neuen, kreativen Ideen verbindet. Bekannt ist Rabaukowitsch vor allem für die Kinderschnitte, ich habe euch auch hier  schon die Retro-Mütze Käpt’n Kukka und den Pulli/Kleidschnitt Bonnie & Kleid gezeigt.

Bei Ingas erstem Damenschnitt durfte ich beim Probenähen dabei sein und entstanden ist Fjòla, was auf isländisch Veilchen bedeutet.

Das Probenähen begann für mich nicht gut, denn ich habe mich erst mal falsch vermessen. Der Rock sitzt nämlich weder auf der Hüfte noch in der Taille, sondern irgendwo dazwischen. Prompt habe ich also die falsche Größe genäht, aus einem geblümten Stoff, der zu allem Überfluss absolut nicht zu mir passte. Einen Tag habe ich mich in meinem Unglück gesuhlt, bevor mich der Ehrgeiz wieder gepackt hat. Ich habe mir diesen wunderschönen gelben Canvas, blauen Baumwollstoff, Knöpfe und einen passenden blauen Jersey für ein Top besorgt und einen neuen Versuch gestartet. Zum Glück, denn dieser Rock hat mich restlos überzeugt.

DSC_0218

Der hohe Bund mit elastischem Einsatz ist sehr bequem und schmeichelt der Figur. Er wird bis auf den Bündcheneinsatz komplett aus Webware genäht und man kann zwischen der ausgestellten Variante und einem Ballonrock wählen.

DSC_0217

Zudem stehen mehrer Knopfleistenvarianten zur Auswahl: Von der schnell umgesetzten Fake-Knopfleiste bis zur hier gewählten eingefassten schrägen Knopfleiste. Zugegeben: Da sitzt man schon ein bisschen länger dran, aber das Ergebnis mit der Knopfleiste, die in die Tasche übergeht, entschädigt auf jeden Fall!

DSC_0284

Fehlte nur noch das passende Shirt und da ich auf keinen Fall riskieren wollte, dass ein Shirt meinen schönen Rockbund verdeckt, habe ich mich für den Body von Sewera entschieden, der schon ewig auf meiner Festplatte wartete. Ganz schlicht aus blauem Jersey genäht habe ich ihn nur noch mit einem Diamanten-Patch gepimpt und fertig ist das Outfit.

DSC_0220

Die wundervollen Stoffe, Knöpfe und den Patch habe ich bei Farbenrausch in Siegen gekauft.

 

Meine Fjòla zeige ich heute bei RUMS

Habt eine gute Restwoche,

eure Elli

 

Advertisements