Ihr Lieben,

ich puste als erstes mal etwas Staub von Elli’s Iland. So lange habe ich tatsächlich noch nie meinen Blog ignoriert. Was ist los? Schreibblockade oder was?

Ne, ich habe keine Schreibblockade, ich bin höchstens etwas schreibmüde. Seit August letzten Jahres habe ich meine Arbeitsstunden wieder erhöht und  die Marketingleitung übernommen. Ich arbeite in meinem Traujob, aber zumindest Montags bis Mittwochs tue ich das eben auch mindestens 8 Stunden lang, Donnerstags und Freitags dann weniger. Der Rest des Tages ist dann für die Kinder da, Abends gehe ich abwechselnd in die Sauna oder schwinge mich hinter die Nähmaschine, gehe zum Yoga, zu Elternabenden etc. und der Haushalt verlangt auch noch ein wenig Pflege. An den meisten Abenden mag ich den Rechner also gar nicht erst anmachen, ich hatte ja schon genug mit ihm zu tun. Momentan gibt es einfach immer zu viele andere Dinge, die Vorrang haben. Unser Garten beschäftigt uns momentan auch ziemlich. Am Wochenende haben wir eine neue Terasse gelegt, Blumen und Erdbeeren gepflant und Unkraut gejätet. Zwischendurch habe ich ernsthaft überlegt, mich mal dem Blog zu widmen, aber der Drang, es uns draußen schön zu machen war größer.

Dehalb Elli’s Iland einzustampfen bringe ich aber nicht übers Herz und freue mich umso mehr, wenn einige von euch trotz der absolut unzuverlässigen Frequenz weiter mitlesen. Ich habe übrigens mittlerweile auch einen insta-account (ellisiland) und da lasse ich mich zumindest etwas häufiger blicken.

Ich versuche euch also mal mit ein paar Eckdaten auf den Stand zu bringen:

DSC_0202Tristan ist eine wahnsinnige Quasselstrippe geworden. Erinnert ihr euch noch an meinen Post (muss ca. 1 Jahr her sein), als ich verzweifelt davon berichtete, dass er andere Kinder bei der Tagesmutter gehauen hat? Grund war im Wesentlichen, dass er nicht mal seine Grundbedürfnisse wie Hunger und Durst verbal ausdrücken konnte. Nun, seit er zwei ist spricht er 10-Wort-Sätze. Unglaublich! Es gibt eigentlich nichts mehr, was er nicht sagt. Er erzählt mir mehr von seinem Tag, als die Große.

DSC_0308Er verwendet Sprache durchaus kreativ und so lautet seine erste Schimpfwortschöpfung „Popomann“. Ganz ernst schaut er, wenn er wirklich sauer ist und sagt dann, auch zu mir „Du Popomann“. Außerdem ist er absoluter Autofan und erkennt alle Marken von Weitem. Besonders begeistert ist er von Opa’s Modellautos und erzählt nun überall, dass Opa einen Dodge Viper hat. Cooler Opa, würde ich sagen – das Detail mit “ Modell“ lässt er natürlich weg. Außerdem macht er mit dem Laufrad die Straßen unsicher, springt im Schwimmbad mit Arschbombe von den Startblöcken und versucht, auf den Drei-Meter-Turm zu klettern.

Wir waren nochmal beim Friseur, weil er wirklich nichts mehr gesehen hat und der weltbeste Friseur hat sich geweigert, ihm eine „echte“ Frisur zu schneiden – der Surferlook blieb uns also erhalten und mir viele Tränen erspart. Seine Nägel trägt er vorzugsweise blau-grün lackiert und morgens will er- genau wieMama und Schwester – einen Zopf.

DSC_0134(1)Er fachsimpelt über Schneefräsen, Kehrmaschinen, Rasenmäher und Vertikutierer und schläft seit einem halben Jahr ohne Kompromisse mit seinen Puppen bei uns im Bett. Außerdem bekommt er gerade seinen letzten Backenzahn und verteidigt seine Schwester vorm Kinderarzt beim Impfen „Hey, nicht die Helen pieksen!“.

DSC_0162Gerade hat er nochmal nach mir gerufen um mich zu fragen, ob ich eine Bart habe. Wir haben dann diskutiert, dass Männer einen Bart haben, Frauen nicht und er irgendwann auch mal einen Bart bekommt. „Ja, wir kaufen einen!“ schlussfolgert er sicher.

Helen ist ein richtig großes Mädchen geworden und sie macht Riesenschritte in Richtung Schule. Sie ist das größte Mädchen im Kindergarten und wächst so schnell-da komme ich mit Nähen gar nicht hinterher. Sie mag zwar immer noch rosa und lila, aber blau ist ihre aktuelle Lieblingsfarbe und sie ist auch schonmal kompromissbereit.

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Sie geht regelmäßig mit ihrem Papa 2 km joggen, hat ihr Seepferdchen spontan beim Schwimmbadbesuch bestanden und hat jetzt ein großes Fahrrad.

Wir haben die Logopädie endlich abgeschlossen und bis auf ihr Lispeln spricht sie quasi fehlerfrei. Sie will unbedingt ein eigenes Handy haben, glaubt aber immer noch an Einhörner und Elfen. Immer seltener schiebt sich ihr Händchen schüchtern in meine, immer öfter will sie Dinge allein erledigen und Wege alleine gehen.

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Sie interessiert sich intensiv für Buchstaben und Zahlen und markiert die Wasserflasche für Jungs mit „O“ und die für M’e’dchen mit „E“.

Nach wie vor ist sie eine echte Frohnatur, ein Naturkind, das wahnsinnig gerne draußen und im Matsch spielt, dabei aber eine Prinzessinnenkrone trägt.

Abschließend noch ein paar Worte zu den hier gezeigten Outfits der Kinder: Unfassbar, aber alle 4 sind aus einem Schnitt entstanden, „Bonnie und Kleid“ von Rabaukowitsch.

Für Tristan habe ich eine Pulli mit seitlicher Knopfleiste, Armpatches und aufgesetzter Tasche sowie einen Pullunder mit seitlichen Eingriffstaschen genäht. Für Helen habe ich zweimal die Kleidversion genäht, einmalmit mittigem Reißverschlusskragen, einmal mit Kapuze, einmal mit seitlichen Taschen und einmal mit Känguruhtasche.

Die Outfits sind perfekt zum draußen Toben und Spielen und wer hätte gedacht, dass wir auch im Mai noch warme Kragen mehr als gut gebrauchen können. Wer also Lust auf einen vielseitigen Schnitt mit dem gewissen Etwas hat, sollte sich Bonnie und Kleid mal genauer anschauen.

Die Stoffe von Tristan’s Pulli und Pullunder habe ich bei Stoffe Werning in Siegen gekauft, die tollen Sweats mit Koalabären und den passenden Kombis in grün und rosa habe ich bei Grelu bestellt, der Apfeljaquard ist von Albstoffe, der melierte Vintagesweat von Evli’s Needle und die Streifentasche vom Stoffonkel.

Macht es gut, ich geh jetzt mal noch die Spülmaschine ausräumen,

eure Elli

verlinkt bei http://www.zwergstuecke.de/2017/05/linkparty-montagsfreuden-85.html#more

 

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