Ihr Lieben,

ich bemühe mich nach Kräften, die diesjährige Adventszeit bewusster zu erleben, Rituale ausgiebig zu genießen und viel intensive Zeit mit der Familie zu verbringen. Im letzten Jahr war ich ja kurz vorm Nervenzusammenbruch, vor lauter Hektik.

Ich habe also ein paar Maßnahmen ergriffen: Keine Überstunden, keine Handmadegeschenke (gut, fast keine, den Herzenswunsch des Patenkindes muss ich dann doch erfüllen), die Adventssonntage sind heilig und ausschließlich für die Familie reserviert, inkl. Lieder singen bei Kerzenschein, genäht wird wirklich nur, wenn die Kinder im Bett sind usw. 

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Natürlich läuft nicht immer alles nach Plan, so hat mich eine fiese Grippe letzte Woche ziemlich aus den Latschen gehauen, aber ansonsten haben wir eine Adventszeit mit allem was dazu gehört. Schon zwei Mal haben wir Plätzchen gebacken, gemeinsam das Haus dekoriert, viel gesungen (die Helene Fischer Weihnachtshits laufen hier hoch und runter und selbst Tristan grölt schon „Oh Tannenbaum“), Engel gebastelt, kleine Aufmerksamkeiten an Freunde verteilt, haben viele gemeinsame kleine Waldabenteuer erlebt und vieles mehr. So kommt es auch, dass ich in der letzten Zeit einfach nicht mehr zum Bloggen gekommen bin. Oft bin ich Abends so fertig, dass ich mich noch einen Moment an die Nähmaschine setze und dann ins Bett kippe. Erschwerend kommt dazu, dass meine Hausfee gekündigt hat und wir jetzt auch noch den Haushalt komplett an der Backe haben. Aber – wie schon so oft beschrieben – blogge ich ja zum Ausgleich und nicht, um eine zusätzliche Belastung zu haben.

dsc_02081Samstag haben wir an unserem Stammplatz bei der Waldgenossenschaft einen Weihnachtsbaum geholt. Eine halbe Stunde sind wir dort hin gewandert, gemeinsam mit Opa, der nach 4 Wochen im Warmen endlich wieder bei uns ist. Dort gab es Bratwurst und Kinderpunsch und wir haben eine gemütliche Rast eingelegt.

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Natürlich ist unser Weihnachtsbaum nach langem und sorgfältigen Auswahlprozess mal wieder viel zu groß geworden und wir müssen uns überlegen, an welchem Ende wir noch was absägen.

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Am Weg zum Tannenfeld sind wir an einem ganz verwunschenen Stückchen Erde vorbeigekommen, über und über mit Moos überwuchert, wie im Märchenwald. Und jetzt schaut euch mal die kleine Maus an, sie sieht so aus, als würde sie dort wohnen…

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Das Outfit habe ich ihr vor ein paar Monaten genau nach ihren Vorgaben geschneidert. Das Kleid ist eine Valessia von Schnittgeflüster, die Leggins eine Little Leg Love von Nemada.

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Als Stoff hat sich Helen den „Oh my deer“ von Hilco ausgesucht, gekauft bei Finemine’s kleine Welt. Das Motiv ist sehr verspielt, die Qualität erstklassig.

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Erst war ich etwas skeptisch, ob die vielen Rüschen und das Motiv in der Kombination nicht etwas zu viel sind, doch getragen hat sie mich mal wieder voll überzeugt. Das Outfit ist eben genau so zart und verspielt wie sie selber. Und wer die meiste Zeit in Rollen als Elfe oder Fee verbringt, darf auch so aussehen.

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Ach wie sehr ich sie liebe, meine kleine Waldfee. Und wie groß sie doch geworden ist, was für eine liebevolle große und verantwortungsvolle Schwester sie ist. Und gleichzeitig ist sie noch so klein, so zerbrechlich, so verletzlich, dass ich mich am liebsten den ganzen Tag vor sie stellen und auf sie aufpassen würde.

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Ende der Woche hat sie ihre erste „große Rolle“ im Grippenspiel der Kita, als angehendes Schulkind. Ich darf die Taschentücher nicht vergessen….

 

Habt noch eine schöne Adventszeit ihr Lieben,

eure Elli

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