Ihr Lieben,

er ist weg… mal wieder auf Dienstreise, im warmen Thailand. Ich versuche irgendwie unseren Alltag zu wuppen und das gelingt mir wie immer so lala.

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Ich arbeite im Büro, hole die Kinder bei Tagesmutter und im Kindergarten, gehe mit Zora bei scheußlichem nasskalten Wetter (obwohl mir das zum Großteil Nachbarn und Opas abnehmen, danke, ihr Besten), fahre zum Chor, zum Logopäden, gehe einkaufen, koche, räume auf, spiele, lese, tröste und stehe nachts alle zwei Stunden auf. Der kleine Mann scheint nämlich Papas Abwesenheit auf seine eigene Art zu verarbeiten und wacht ständig weinend auf und verlangt nach Milchflasche, Schnuller und „LuLeLa“. So nennt er das Schlaflied „LaLeLu“. Ich kann auch andere, darf die aber nicht singen. Tristan beschwert sich dann mit „Hör auf“ oder „Lass das“ und befiehlt „LuLeLa“. Dabei fällt mir ein, ich wollte schon ewig mal googeln, ob es mehr als 2 Strophen gibt, um ein bisschen Abwechslung rein zu bringen. Momentan variiere ich bei Strophe 3-20 mit „wenn Ecki und Brigitte/Oma und Opa/Mama und Papa etc schlafen, dann schlaf auch du“.

Neben alltäglichem Kleinchaos gehört es schon fast zum guten Ton, dass mir während Tobis Dienstreisen irgend was Unentbehrliches kaputt geht.  DIesmal ist es die Waschmaschine, mit der ich am Montag Abend einen echten Zweikampf ausgefochten habe. Abends um 10, ich warte noch, dass die Maschine fertig wird, um die Kinderjacken in den Trockner zu laden, als ich einen Wahnsinnskrach, aus dem Keller kommend, höre. Ich renne runter und sehe, wie unsere Maschine kreuz und quer durch die Waschküche hüpft. Todesmutig schiebe ich sie zurück in ihre Ecke, aber der Lärm wird nicht besser. Noch 15 Minuten dauert das Programm, „das schaffen wir“, sag ich dem kleinen Panzer. Zehn Minuten halte ich das Teil fest, das Schleuderprogramm läuft auf vollen Touren, es kracht, rappelt, knallt und ich bekomme die Waschmaschine kaum am Platz gehalten. Als nach 10 Minuten Nahkampf, von denen ich übrigens heute noch Bauchmuskelkater habe, Öl unten raus tropft, kleine Metallspäne rund um die Maschine fliegen und der Lärmpegel weiter steigt, bekomme ich langsam Panik, drücke Stop und pumpe das verbleibende Wasser ab. Die komplette Trommel ist verbogen, die inneren Dichtungsgummis hängen in Fetzen und die Wäsche hat schmierige Stellen.Meine neue Maschine kommt zum Glück schon morgen, denn mit Kindern und Hund, bei dem Wetter ohne Waschmaschine ist ein echtes No-Go. Die Wahl war schnell getroffen: Die mit der kürzesten Lieferzeit bitte.

Auf den Fotos seht ihr übrigens die zweite Variante meines Traumanzugs von Lotte&Ludwig. Genäht habe ich ihn aus einem mittelblauen angerauten warmen Sweat, kombiniert mit dem Jersey „Wichtelkraut“, beides gekauft bei Finemine’s kleine Welt.

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Der Einteiler ist so kuschelig und bei dem Wetter für Spielnachmittage zuhause oder auch lange Nähabende einfach perfekt.

Das beste ist natürlich wieder die Poklappe, eine Knopfleiste, die es einem erspart, den Anzug auszuziehen, wenn man mal muss und die außerdem das Hinterteil noch nett verziert.

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Ein Tunnelzug in der Taille, vorne ein praktischer Reißverschluss und eine große Kapuze machen den Wohlfühllook perfekt.

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Das Ebook ist nach Lotte&Ludwig Style wieder so detailliert in vielen kleinen Einzelschritten beschrieben, dass man ganz sicher zum perfekt passenden Exemplar kommt. Und ob ihr es glaubt oder nicht, ich geh mit dem Teil sogar ins Bett. Traumanzug, Wollsocken, Wärmflasche und ich kann gut schlafen, auch mal ohne Tobi und äh ja, immer ca. 2 Stunden am Stück, aber dafür ist mir dann bei Strophe 20 LuLeLa auch immer noch nicht kalt.

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Macht’s gut ihr Lieben,

eure Elli

verlinkt bei RUMS

 

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