Ihr Lieben,

ich bin ja nicht gerade dafür bekannt, vorausschauend zu nähen, aber beim Probenähen der Hose Sweaty von Petit et Jolie habe ich quasi mitten im Sommer schon mit der Herbstproduktion begonnen.

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Entstanden ist diese gemütliche Hose aus Steppsweat, die jetzt an den ersten kühlen Tagen voll zum Einsatz kommt. Aufgepeppt durch Paspeln an den Eingriffstaschen und eine Fake-Knopfleiste gehört sie momentan zu unseren liebsten Stücken im Schrank.

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dsc_0041Passend dazu habe ich mein erstes Polohemd genäht: Paul, ebenfalls von Petit et Jolie. Und tatsächlich ist mir, dank der sehr detaillierten Anleitung, erstmals eine Knopfleiste aus Jersey wirklich gut gelungen. Natürlich habe ich daran etwas länger gesessen, als an einem Standard-Shirt, aber ich finde es hat sich sehr gelohnt und da muss ich wohl noch ein paar nähen, wenn mein Leben mir nochmal ein bisschen mehr Zeit gibt.

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Die Stoffe habe ich alle von Finemine“s kleine Welt und fühle mich von Mareike mal wieder bestens beraten. Mir war der Shirtstoff mit den süßen Graziela-Kleeblättern erst nicht jungenhaft genug, aber sie hat mich überzeugt, dass er nicht nur einem Jungen steht, sondern meinem Blondschopf ganz besonders gut.

Und sieht er auf den Fotos nicht mal wieder herzallerliebst und brav aus, der kleine Racker? Donnerstag war ich alleine mit ihm einkaufen. Helen war bei einer Freundin und konnte mich so nicht unterstützden -das tut sie nämlich sonst sehr schön, indem sie mir bescheid gibt, wenn er unbeobachtet Sachen aus dem Regal nimmt oder versucht abzuhauen. Wir waren im dm und Tristan war mal wieder nicht bereit, sich in den Sitz des Einkaufswagens zu setzen. Zum Glück ist er diesmal auch an den kleinen Kindereinkaufswagen vorbei gelaufen – ich bekomme schon Schweißausbrüche wenn ich sie sehe und daran denke, wir Tristan damit durch den Laden sprintet (und ich hinterher).

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Donnerstag rannte er also zielstrebig in die Spielecke und beschäftigte sich brav mit Kletterschlange und Activity-Box, so dass ich recht ruhig Pampers und Co. zusammen suchen konnte. Bis er zu der Blitzentscheidung kam, es doch mal mit dem Notausgang zu versuchen…und ich nicht schnell genug war, so dass im ganzen Laden der Alarm losging.

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Ich habe einen kurzen Moment überlegt, ob ich mir Tristan einfach schnappen und abhauen soll, aber da waren schon alle Augen auf mich gerichtet. Tristan fand es nämlich gar nicht lustig, seine neu gewonnene Freiheit gegen einen Platz unter meinem Arm einzutauschen und hat dies lautstarl zum Ausdruck gebracht.

Also Flucht nach vorne, der Kassiererin einen freundlichen Blick zuwerfen „Äh, tut mir leid, der hat den Notausgang geöffnet“ stammeln und warten, dass endlich der blöde Alarm aufhört, zahlen, raus. Viele mitleidige, vorwurfsvolle und auch ein paar schmunzelnde Blicke inklusive. Mensch, wäre mein Leben langweilig ohne Kinder.

Habt eine tolle kurze Woche,

eure Elli

Verlinkt bei: Creadienstag und Kiddikram

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