Ihr Lieben,

morgen, spätestens übermorgen soll das Herbstwetter kommen. Und auch wenn ich noch viele andere Themen auf Lager habe, über die ich schreiben möchte, wird es heute doch noch mal ein reiner „Nähpost“.

Vor drei Wochen, zu Beginn dieser Traum-Schönwetter-Spätsommer-Phase, musste ich mir einfach noch ein Sommerkleid nähen. Schon ewig suche ich ein Schnittmuster mit tiefem Rückenausschnitt, bin aber nicht so recht fündig geworden.

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Also bin ich unter die Bastler gegangen. Ich habe mir den Schnitt der Fine von Evli’s Needle genommen, um einen Grundschnitt zu haben. Den vorderen Rundausschnitt habe ich etwas vergrößert, am Rücken einen V-Ausschnitt rausgeschnitten. Das Vorderteil habe ich an der Schulterpartie verändert, etwas verbreitert und überschnitten, die Ärmel weggelassen.

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Rücken-, Hals- und Ärmelausschnitt habe ich mit Bündchen mit minimaler Dehnung eingefasst.

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Zum Schluss habe ich zig mal anprobiert und die Seitennähte so lange abgenäht, bis das Kleid genau so saß wie ich es wollte, schön tailliert aber auch nicht zu eng.

Ich liebe den Mangastoff, den ich bei Finemine’s kleine Welt gekauft habe. Meine Arbeitskollegin war sich zwar zunächst nicht sicher „ob ihr das Kinderkleid gefällt“, aber damit komm ich klar 😉

Da ich aber schon weiß, dass die Tage der dünnen Sommerkleidchen gezählt sind, habe ich mir gleich nach Erscheinen den Schnitt Sakko, ebenfalls von Evli’s Needle, gegönnt und einen passenden Blazer genäht.

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Ich denke so ist das Outfit auch noch im Herbst, zusammen mit einer grauen Wollstrumpfhose, tragbar.

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Das Sakko ist so wunderbar schnell genäht! Geeignet sind dehnbare Stoffe wie Jersey oder Sweat, aber auch Strickstoffe und Jaquard. Ich habe mich hier für einen rosa Sweat, auch von Finemine’s kleine Welt, entschieden, aus einer supertollen Qualität, wunderbar zu vernähen, butterweich und nicht zu dick und nicht zu dünn.

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Das schöne am Sakko ist, dass es bequem wie eine Strickjacke oder ein Hoodie ist, aber definitiv doch eleganter daher kommt. Perfekt für’sBüro, aber auch ganz lässig zur Jeans.

Die Kanten des Blazers werden offen verarbeitet, so wirkt er gleich noch ein bisschen lockerer. Allerdings musste ich mich da wirklich erst dran gewöhnen. Sonst achte ich ja schon sehr darauf, alles akkurat zu nähen und alle Nähte schön zu verstecken. Beim Sakko wird einfach aufeinander gesteppt.

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Je länger ich mir das Ergebnis anschaue, um so besser gefällt es mir aber.

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Ab jetzt geht es an die Herbstgarderobe und jetzt sind auch nochmal die anderen Familienmitglieder dran, benäht zu werden.

Mit meinem letzten Sommerkleidchen geht es jetzt jedenfalls nochmal zu RUMS

Was treibt ihr so? Seid ihr schon voll auf Herbst eingestellt oder hängt ihr auch noch im Sommer fest?

Alles Liebe,

Elli

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