Ihr Lieben,

cropped-dsc_01012.jpgman merkt, dass ich wieder arbeiten gehe – habe ich doch meinen geliebten Blog gleich eine ganze Woche dahinsiechen lassen. Dabei steht doch noch der Rest des Ostseeurlaubs aus – là voilà:

Auch den Samstag unsere Woche in Timmendorfer Strand fand noch das Promenadenfest in Niendorf statt. Der Tag war also geprägt von Strandpromenade, ungesunden Leckereien, Kasperletheater, weiteren zahlreichen Runden am Karussell, Dosenwerfen und Pfeilwurf.

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Am Flohmarkt auf der Strandpromenade hat Helen für 2 Euro 8 kleine Filly-Pferde erstanden, mit denen sie bis heute fast täglich ausdauernd spielt. Auch wenn das ein oder andere Flügelchen oder Einhorn fehlt, werden die kleinen Figuren abgöttisch geliebt. Mal wieder ein Beweis, dass Lieblingsspielzeug nicht teuer sein muss.

Tristan ist beim Karussellfahren sagen wir mal „aufgefallen“ – einmal musste es sogar stoppen, bei seinem Versuch, kopfüber die Lampen an den Karussellarmen zu demontieren, mehrfach ist der Betreiber aufgesprungen und hat ihn ermahnt, sitzen zu bleiben. Tristan nahm es mit Humor und da wir mittlerweile Stammkunden waren, durfte er weiterfahren.

Ein weiteres Highlight war die Feuerwehrausstellung – die Kinder waren gar nicht mehr aus den Autos zu bekommen.

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Am Abend haben wir in einer wundervollen Strandbar gegessen, ich hatte einen Tapas-Teller, die anderen Pizza. Letztlich haben sich die Kinder aber dermaßen auf meinen liebevoll angerichteten Teller gestürzt, dass ich nicht viel abbekommen habe. Ich habe sie gerne gewähren lassen, denn insgeheim bin ich schon ein bisschen stolz, dass sie Oliven und würzigen Käse dem Einheitsbrei vorziehen.

Sonntag hatten wir die Abreise vor der Nase und haben vormittags  erst mal gepackt und die Ferienwohnung auf Vordermann gebracht – die nervige Seite eines jeden Urlaubs. Am frühen nachmittag sind wir  an den Strand gegangen, um uns zu verabschieden. Es waren mal wieder nur 18 Grad und ziemlich windig, also Baden leider ausgeschlossen.

…und dann kam dieses Licht.

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Plötzlich war die Küste in ein ganz irreales Licht getaucht, alles Helle, wie die Segelboote am Horizont und die Haare meiner Kinder strahlten um die Wette, das Meer wurde dunkelblau und grün.  Und was so selten passiert: Man drückt den Auslöser der Spiegelreflex, betrachtet das Ergebnis und es gibt genau das wieder, was man auch real sieht. Die Fotos, von denen ihr das eine schon kennt, denn es schmückt seit neuestem den Header meiner Seite, sind gar nicht bearbeitet. Ich finde sie wundervoll und muss sie mit euch teilen!

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Tristan trägt hier übrigens mal wieder ein Lausejungenshirt von Lotte&Ludwig, aus dem zauberhaften Lillestoff „König Lillemo“, den ich bei Finemine’s Kleine Welt erstanden habe, dazu eine Luck*ees Summer Edition von NipNaps aus Jeansjersey.

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Mein kleines Mädchen trägt die „Elise“ von RosaRosa, die ich euch schon einmal gezeigt habe, die aber auch vor dieser Kulisse nochmal ganz anders wirkt.

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Hier nochmal der kleine Mann voller Lebensfreude – da geht echt mein Herz auf.

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Und hier noch ein Bild von meinen beiden Männern, das so schön und unaufdringlich ihre enge Verbundenheit einfängt.

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Egal wie schön das Licht, so wurde uns dann doch irgendwann ganz schön kalt und der Abschied vom schönen Meer fiel uns nicht ganz so schwer.

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Als wir an der Ferienwohnung ankamen, gab es dann einen heftigen Regenschauer und wir sind gleich Richtung Heimat gefahren.

Im Vergleich zum Hinweg verlief die Fahrt relativ friedlich und vor allem wurde es wärmer mit jedem Kilometer, den wir näher an zuhauue waren.

Unsere 2. Urlaubswoche haben wir dann fast komplett im heimischen Planschbecken verbracht, bei unfassbar gutem Wetter. Im Vergleich zur Ostsee war es zuhause herrlich entspannt, da wir alles so abgesichert haben, dass wir Tristan nicht auf Schritt und Tritt folgen müssen und Helen oft Freunde zu Besuch hatte, die uns als Spielkameraden ersetzten.

Ab morgen ist dann mein Liebster erst mal wieder auf Tour und ich bin diesmal echt alleinerziehend, da auch die Großeltern und meine beste Freundin und Stütze weg sind. Wird schon, ich werde berichten,

eure Elli

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