Ihr Lieben,

weiter geht es mit unserem Ostseeurlaub.

Schon lange hatte sich Helen eine Schiffahrt gewünscht, Montag morgen wollten wir diesem dann endlich gerecht werden. Pünktlich um zehn sind wir im Niendorfer Hafen – ihr kennt ja unsere Devise: Immer gut planen 😉 Natürlich hatte unser auserwähltes Schiff, der „Hanseat II“, an diesem Vormittag eine Tour mit einer Schulklasse geplant, womit sich die Abfahrt auf 11.45 Uhr verschob -schön in Tristan’s Mittagsschlafzeit.

Gut, dass wir schon die besten Fressbuden und Spielplätze rund um den Hafen kennen und uns zu helfen wissen.

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DIe Schiffahrt an sich war ehrlich gesagt wenig spektakulär und ziemlich zugig. Wir hatten alle Hände voll zu tun, Tristan festzuhalten.

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Tobias ist dann irgendwann mit ihm unter Deck gegangen. Mein persönliches Highlight war der Moment, als Helen auf Deck auftaucht und laut brüllt: „Mamaaa, kommst du mit uns unten was trinken? Es gibt auch Aperooool Spritz!“ Die Blicke der anderen Passagiere könnt ihr euch vorstellen – das war’s dann, mit dem Supermama-Image 😉

Die letzte halbe Stunde der etwa einstündigen Fahrt war dann ein ziemliches Desaster, weil Tristan so müde war und nur noch geweint hat. Am Rückweg zur Ferienwohnung ist er mir tatsächlich nochmal vor der Brust in der Manduca eingeschlafen. Das war so rührend, dass ich mir für einen Moment doch nochmal ein Baby gewünscht habe (das noch keine 16 kilo wiegt…)

Den Rest des Tages haben wir dank der milden Temperaturen am Strand und an der Seebrücke verbracht und so richtig schön Familienzeit genossen – spielend und kuschelnd.

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Am nächsten Morgen kann ich mich nicht mehr bewegen. Was genau mein Genick so außer Gefecht gesetzt hat, weiß ich nicht. Zugluft, Tristan in der Manduca, eine Nacht zu dritt im 1,40 m Bett? Oder eine Kombination von allem? Fest steht: ich kann meinen Kopf nur noch in Kombination mit dem gesamten Oberkörper drehen, nach unten senken geht gar nicht. In der Mittagspause eile ich zur Thai-Massage und lasse mich quälen.

Aber hilft ja nichts, die Kinder wollen beschäftigt werden und wir haben immerhin Urlaub, also fahren wir zu Karl’s Erdbeer- und Erlebnisbauernhof.

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Ich gestehe, eine wirkliche Hilfe bin ich nicht, in diesem Kinderparadies. Die  meiste Zeit sitze ich am Rand mit einer Tasse Kaffee, weide mich in meinen Nackenschmerzen und schaue den Dreien beim Spielen, Klettern und Rutschen zu. Tristan ist vor allem vom Traktor-Fahren begeistert und wir fahren insgesamt 6 Mal, jedes Mal gibt es beim Aussteigen ein Riesen-Theater.

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An diesem Abend liege ich um 8 Uhr mit den Kindern im Bett, weil mir total schlecht ist und hoffe auf Besserung am nächsten Tag.

Ein Strandoutfit gibt es heute natürlich auch noch: Helen ist ja bekannt für ihre etwas eigensinnige Stoffwahl. Dieser Meerjungfrauen-Digitaldruck hat es ihr total angetan und schon beim Shoppen bei Finemines Kleine Welt hat sie sich darin eingewickelt und wollte nicht ohne ihn gehen. Was macht man aus so einem dominanten Stoff? Ich habe mich für einen möglichst schlichten Schnitt von Stoffgeflüster entschieden, der Little Mary und mag das Ergebnis sehr. Schaut sie euch an, meine kleine Meerjungfrau <3. DSC_0022

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Und weil sogar der kleinen Meerjungfrau auffällt, dass sie bezüglich Klamotten und Stoffkauf gegenüber ihrem Bruder manchmal übervorteilt wird, hat sie den dazu passenden Piratenjersey für ihren Bruder gleich mitkaufen lassen. Genäht habe ich daraus ein Shirt nache dem Schnitt „Lausejunge“ von Lotte&Ludwig.DSC_0037

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Macht es euch schön,

eure Elli

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