DSC_0043Hallo ihr Lieben,

hiermit melde ich mich fröhlich zurück im neuen Jahr. Der Alltag hat uns schon wieder und der erste Horrormontagmorgen ist geschafft. Da glaubt man, dass man sich gut vorbereitet hat und dann kommt es doch anders…

Um 5 gestern nachmittag haben wir angefangen, die Kinder ins Bett zu bringen, um  zehn haben sie endlich beide geschlafen. „Mama, ich habe wirklich alles probiert, aber ich kann einfach kein Auge zu tun“. Ist klar, bei Hörspiel-CD’s in unfassbarer Lautstärke, hell erleuchtetem Zimmer, Tests, ob die Coach im Kinderzimmer nicht auch eine gemütliche Alternative zum Bett wäre etc. Unser kleines Gespenst musste zwischenzeitlich auch mal im Laufstall verweilen, der sonst nur als Spielzeugaufbewahrer fungiert.

Und das an einem Sonntag Abend, wo ich mir Nähverbot erteilt und stattdessen Tatort verordnet habe. Der Hamburger Tatort ist einfach zu brutal, um ihn in Anwesenheit kleiner Kinder laufen zu lassen. Also Pause gedrückt, zehn Anläufe genommen, die Kinder ins Bett zu bringen und letztlich selber wieder viel zu spät ins Bett gegangen, weil wir noch fertig schauen wollten. Tristan war die Nacht noch weitere drei Mal wach.

Heute morgen mussten wir dann völlig übermüdete Kinder aus dem Bett holen, die Garderobe umschmeißen, da plötzlich Schnee lag, in windeseile frühstücken und beim Einsteigen ins Auto feststellen, dass die Bierbänke von der Sylvesterparty noch drin, alle Autobänke umgeklappt und die Kindersitze nicht eingebaut sind.  Um halb neun waren die Kinder dann bei der Tagesmutter bzw. in der Kita und mein Mann und ich bei der Arbeit. Um halb neun schon, denkt sich da manch freischaffender Geist vielleicht, aber wir arbeiten in der Industrie, wo die Fertigung um 6 und das Büro um sieben starten – da sagt man um halb neun schon „Mahlzeit“ =)

Aber wisst ihr, warum sollte es auch anders werden als es war, nur weil da eine andere Jahreszahl steht? Deshalb schlafen die Kinder nicht besser und deshalb strukturieren wir Großen auch nicht besser unseren Alltag. Aber der Vorteil ist, dass es so nur besser werden kann.

Ich möchte euch auch noch etwas Selbstgenähtes zeigen: Ein weiteres Geschwisteroutfit aus einem Lieblingsstöffchen, dem Wicca Sweat nach einem Design von nä-H-exe. Er sieht einfach so schön frisch aus und geht für Jungs wie Mädels gleich gut!

Gekauft habe ich den Sweat, den es aber auch als Jersey gibt, bei Finemine’s kleine Welt. Das Kleidchen ist ein Little Sweat Dress von Lin-Kim, die Jacke eine „Sweatie“ von Sara & Julez.

Sweatjacken kann man ja nie genug haben und so ein Sweatkleid ohne viel Chi-Chi und mit Leggins drunter ist wunderbar praktisch und lässt beim Spielen alles zu. Das Kleidchen ist sogar ein Freebook und ruck-zuck genäht. Die Belege und der Reißverschluss am Jäckchen haben mich ein bisschen nervös gemacht, doch waren dank der genauen Schritt-für-Schritt-Anleitung auch machbar.

Die frühlingshaften Fotos sind übrigens nicht letzten Mai, sondern am 2. Weihnachtstag entstanden, Gänseblümchen pflücken inklusive.

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Also, lasst euch vom neuen Jahr nicht stressen, nehmt’s mit Humor und genießt das Leben,

eure Elli

Die Gute-Laune-Outfits findet ihr bei Montagsfreuden und Kiddikram

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